aus "Hohe Sommertage" von Gustav Falke
Ein feuchtes Wehen wühlt im Laub und streut
Die frühen Rosen frieren so im Wind.
Gestern, als heißer Mittag darauf lag,
Brach ich die schönste dir. Wo bist du, Kind?
Wo ist die Rose? Wo der helle Tag?
Auch morgen, wenn die Sonne wieder scheint,
Und ganz voll Duft mein kleiner Garten ist,
Ruft dich mein Herz und weint
Und weiß nicht, wo du bist.